Gartengeräte am besten überwintern

Im Winter ist es oft kalt und feucht. Nicht gerade die besten Konditionen für Gartengeräte. Um die Lebenserwartung von Gartenfräse, Rasenmäher und Heckenschere zu verlängern, sollten diese an einem trockenen und nicht zu kalten Ort aufbewahrt werden. Was im Sommer selten ein Problem ist, kann im Winter schnell Ratlosigkeit auslösen. Denn im Wohnraum will niemand die Geräte verstauen. Warum aber ist es so wichtig, die Gartengeräte ordentlich wegzuräumen und wo sollte man das am besten machen?

Feuchtigkeit – der größte Feind der Gartengeräte

Während Kälte den meisten Geräte nicht so viel anhaben kann, ist Feuchtigkeit ein wahrer Killer. Denn besonders die metallischen Bauteile in den Geräten können von der Feuchtigkeit angegriffen werden. Selbst robuste Baustähle und rostfreie Stähle können unter längerer Feuchtigkeitseinwirkung rosten und führen im schlimmsten Fall zum Ableben der Geräte. Durch die Kälte kann sich die Feuchtigkeit darüber hinaus besonders lange halten. Jeder der einen alten Keller hat, kennt das Problem. Solche Keller sind oft muffig und feucht. Kein guter Ort zum Lagern. Besser sind hier isolierte Keller oder Gartenhäuser, die auch im Winter trocken bleiben und nicht zu kalt sind. Gartenhäuser und Carports aus Holz gehören zu den besten Lösungen, denn Holz zieht Feuchtigkeit gut an und hält den Innenraum sehr warm. Für weitere Infos kann man diese Webseite besuchen.

Hoch lagern

Gartengeräte sollten am besten aufgehängt oder hoch gelagert werden. Denn Feuchtigkeit sammelt sich besonders am Boden. Während der Rasenmäher wohl oder übel am Boden bleiben muss, können Gartenscheren, Gartenfräsen und kleinere Geräte durchaus in Schubladen und Regalen verstaut werden. So kann man im Winter gleich auch Ordnung ins Gartenhäuschen oder den Keller bringen. Handschuhe und Kleinteile sollte man der Übersicht wegen in Kisten oder Boxen verstauen, solche Sachen gehen über Winter nämlich schnell mal verloren.

Wartung im Winter

Von Frühjahr bis Herbst sind die meisten Geräte intensiv im Einsatz. Für ausgiebige Wartung ist nur selten Zeit. Meist wird nur etwas gemacht, wenn etwas kaputtgeht oder hängt. Dann muss gegebenenfalls die Klinge des Rasenmähers geschärft werden oder die Kette der Kettensäge erneuert werden. Im Winter hingegen kann man sich ausreichend Zeit nehmen, um einen genauen Blick auf die Geräte zu werfen. Sauber machen, Bauteile schmieren und Reparaturen vornehmen ist eine sinnvolle Tätigkeit für die Winterzeit. Schließlich soll die Kettensäge noch den Weihnachtsbaum fällen. Das wird hierzulande schließlich immer beliebter.

Benzin- oder Öltanks sollten über Winter am besten entleert werden, das hängt aber immer auch von der Art des Geräts ab. Gartenfräsen mit 4-Takt-Motor können 90 Tage mit Benzin gelagert werden. Bei einem 2-Takt-Motor ist eine Lagerzeit von 30 Tagen angegeben. Mit speziellen Kraftstoffstabilisatoren kann aber auch eine ganze Überwinterung möglich gemacht werden ohne Öl und Benzin aus den Tanks entfernen zu müssen. Eine ähnliche Vorgehensweise ist auch bei Rasenmähern und anderen kraftstoffbetriebenen Geräten vorzunehmen.

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